Wissenswertes rund um die Domstadt - Köln Wissen
Was macht die Domstadt aus?Köln-Wissen für Experten zu speziellen Themen
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Kurze Stadtgeschichte Kölns
Ein Überblick über die historischen Gegebenheiten in Köln, von der Römerzeit über die Herrschaft der Franken und das Hochmittelalter bis in die Entstehung der Neuzeit und die aktuellen Entwicklungen im heutigen Köln. Hier eine kurze Geschichte über die Stadt Köln: -
Warum ist der Kölner Dom so schwarz?
Warum ist der Kölner Dom so schwarz? Mehr als 40 verschiedene Gesteinsarten machen den Kölner Dom steinreich, aber die vergangenen 600 Jahre haben dieser Vielfalt arg zugesetzt. Vor allem die bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts recht unkontrollierte Luftverschmutzung haben dem Gotteshaus schwer zu schaffen gemacht. -
Karneval in Köln - Alles über den Kölner Karneval
Alljährlich am 11. November setzt in Köln die übliche Zeitrechnung aus und die fünfte Jahreszeit bricht an: Mit der Sessionseröffnung um 11:11 Uhr beginnt der Karneval und gängige Regeln und Konventionen werden – mit einer Unterbrechung in der Weihnachtszeit – bis zum Aschermittwoch außer Kraft gesetzt. -
Warum liegen die Gebeine der Heiligen Drei Könige in Köln?
Wie kamen die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln? Unter den Namen Kaspar, Melchior und Balthasar kennt heute fast jedes Kind die Heiligen Drei Könige, die vor über 2000 Jahren ihre Gaben an die Krippe im Stall von Bethlehem brachten. Ihren Ursprung haben die drei Heiligen nur im Matthäusevangelium, wo „Weise“ genannt werden, die im Auftrag des König Herodes durch den Stern von Bethlehem zur Krippe geführt wurden, um dem neu geborenen Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe zu überbringen. -
Warum gab es in Köln die Heinzelmännchen?
Die Heinzlmännchen zu Köln. Nachts kamen einst fleißige Heinzelmännchen, kleine Männchen mit Bärten und Zipfelmützen, zu den Kölner Handwerkern und erledigten heimlich deren Aufgaben. So lebten die Kölner mit ihren Hausgeistern glücklich und ohne viel Arbeit in einem paradiesischen Zustand, bis eines Tages die neugierige Schneidersfrau den Männchen auflauerte, sie mit Erbsen zu Fall brachte und mit einer Laterne erschrak. -
Der Kölner Hauptbahnhof - Geschichte und Technik
Die Geschichte des Kölner Hauptbahnhofs reicht zurück bis ins Jahr 1859, und seitdem hat er sich zu einem der besucherstärksten Bahnhöfe Deutschlands entwickelt. Mehr als 290.000 Reisende passieren täglich das Hauptgebäude und mit täglich bis 1.300 An- und Abfahrten gehört er zu den großen Verkehrsknotenpunkten Deutschlands. -
Was bedeutet das Symbol PX?
Auf den unzähligen Grabsteinen des Kölner Melatenfriedhofs finden sich nicht nur schmückende Inschriften, sondern auch ein breites Repertoire an vertrauten meist christlichen Symbolen. Neben der Rose, dem Buch oder der Taube entdeckt man auch immer wieder das sogenannte Christusmonogramm, das sich aus den verschachtelten Buchstaben X (Chi) und P (Rho) zusammensetzt, die für den griechischen Namen Christi (Christós) stehen. Woher kommt das Symbol PX? -
War Köln einmal Hansestadt?
Bereits im 12. Jahrhundert tauchte der Begriff Hanse in Verbindung mit Kölner Kaufleuten auf, die sich zu einer Art Genossenschaft zur Sicherung ihrer Waren zusammengeschlossen hatten (Hansa = althochdeutsch für Gruppe bzw. Schar). Die Hanse entwickelte sich von einer Kaufmannshanse zu einer mächtigen Städtehanse, der die gemeinsamen Handelsinteressen vertrat. Zum Städtebund gehörte im 14. Jahrhundert auch die Hansestadt Köln. -
Woher kommen die Kölner Kinder?
Der Storch brachte die Kinder zum „Kunibäätspötz“, wo alle Kölner Kinder herkommen. Unter dem Chorraum von Sankt Kunibert gibt es einen tiefen Brunnen, dieser galt als Kinderborn, d.h. nach alter Überlieferung führte das Trinken des Brunnenwassers zu Kindersegen. -
Wasserstand des Rheins am Pegel Köln
Der Rhein hat seit Jahr und Tag großen Einfluss auf das Leben in Köln. Doch er brachte nicht nur Handel und Schifffahrt, sondern auch immer wieder Flut und große Not. Was gab es für historische Katastrophen, und wie ist heute das Hochwasserschutzkonzept? -
Was bedeutet Blaumachen in Köln?
Vor den südlichen Toren der alten Römerstadt erstreckt sich der Waidmarkt. Hier fließt auch der Duffesbach (heute kanalisiert) durch Köln. Im Mittelalter übten hier die Färber und Gerber ihr übelriechendes Handwerk aus. Der Handel mit Färberwaid (Deutsches Indigo) wurde auf den Waidmarkt beschränkt. -
Woher kommt der Name Köln? Was bedeutet CCAA?
Wird Köln mit C geschrieben oder mit K? Woher kommt der Name Köln? In der Römerzeit hieß Köln "Colonia Claudia Ara Agrippinensium" oder abgekürzt CCAA. Hatte Köln vorher schon einen Namen? Wie viele verschiedene Köln gibt es eigentlich? Hat die Stadt auch einen Namenstag? -
Wer sind die Originale Tünnes und Schäl?
Diese beiden Charaktere „Tünnes un Schäl“, die ihren Ursprung im Hänneschen-Theater haben, sind neben den heiligen drei Königen die bekanntesten Celebrities der Stadt. Obwohl sie sicher nie einen Schönheitswettbewerb, geschweige denn einen Intelligenztest gewinnen würden, üben sie eine große Anziehungskraft aus. -
Was ist das Kölner Ei?
Von der Technik über die Stopfkunst bis hin zur Musik! Die Kölner scheinen eine Vorliebe für eiähnliche Formen zu haben, denn Eier tauchen hier mitunter unerwartet und an den unterschiedlichsten Stellen auf. Was ist jedoch die erste Assoziation beim Kölner Ei? Bei dem „Kölner Ei“ handelt es sich nicht etwa um eine Leckerei zu Ostern… -
Wofür stehen die Buchstaben "FF" in FF STADTFÜHRUNGEN?
FF STADTFÜHRUNGEN – das Motto „Wir können Köln – Kölle künne mer®“ ist bei uns Programm. Doch was steckt hinter dem mysteriösen FF, welches unser Logo ziert? Zur Herleitung der Formulierung „etwas aus dem FF beherrschen“ gibt es viele verschiedene Ansätze in der Etymologie. -
Alles über Kölsch - ein lokales Bier
Kölsch! Das ist ein helles, hochvergorenes, hopfenbetontes, blankes, obergäriges Vollbier mit langjähriger Tradition und Historie. Und Kölsch ist mehr als nur ein Bier; es ist ein Symbol für die Kölner Lebensart und ein Stück Kulturgeschichte, die es zu entdecken gilt.
Natur und Vater Rhein
Die Domstadt Köln ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Über 1 Million Menschen leben auf einer Fläche von gut 400 km². Zwei Naturelemente prägen das Leben hier: Dies sind zum einen die beiden „grünen Lungen“, der innere und der äußere Grüngürtel. Gemeinsam mit den restlichen Grünflächen, wie dem Rheinpark oder der Flora, machen sie ca. 15 % des Stadtgebietes aus und legen sich wie zwei schützende Ringe um Köln.
Hier erwies sich der nach dem Ersten Weltkrieg amtierende Oberbürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer als Visionär: Als nach Kriegsende die Befestigungsanlagen geschleift wurden, nutzte er die Gelegenheit und machte die betroffenen Bereiche der Bevölkerung zu ihrem Wohle zugänglich. Gleichzeitig schützte er sie so vor Bodenspekulationen.
Zum anderen darf natürlich der zentral fließende „Vater Rhein“, der sich mitten durch die Stadt zieht, nicht unerwähnt bleiben. Dieser ist für Vieles prägend, wie z. B. Kölns Handelsaffinität, welche sich auch in der Rolle als Hansestadt und im Talent fürs „Netzwerken“ bzw. „Klüngeln“ widerspiegelt. Vor allem aber verdankt die Stadt dem Fluss und seinen natürlichen Gegebenheiten an besagter Stelle ihre Entstehung, also ihre gesamte Existenz.
Tourismus – lebendig und offen
Jährlich besuchen Millionen von Touristen und Messebesuchern aus aller Welt die rheinische Metropole. Zahlreiche Veranstaltungen wie Karneval, Kölner Lichter, CSD oder der Marathon locken zusätzlich unzählige Besucher aus dem Umland. Der Kölner gilt als tolerant und humorvoll, er feiert gern in den traditionellen Brauhäusern oder in einem der 86 Veedel. Seine Weltoffenheit lebt er nicht zuletzt in den aktiven Beziehungen zu einer Vielzahl von Partnerstädten, die so divers sind wie Rio de Janeiro und Peking, Tel-Aviv, Bethlehem und Istanbul oder Dnipro und Kyoto, Turku und Liverpool. Außerdem sorgen die weit über 100 hier lebenden unterschiedlichen Kulturen sowie ca. 100.000 Studierende jederzeit für frischen Wind.
Wirtschaft
Auch auf wirtschaftlichem Gebiet hat Köln einiges zu bieten. Einst wurde in Köln der Otto-Motor erfunden. Heute haben viele Vertreter der Automobilindustrie hier einen Ihrer Standorte. Auch vielen Versicherungskonzernen gefällt es am Rhein und die Medienindustrie ist sehr präsent: Ansässig sind z.B. der WDR, der Deutschlandfunk und RTL, unzählige Produktionsfirmen, die Internationale Filmschule Köln sowie die MMC-Studios, ein riesiges Film- und TV Studiogelände. Außerdem finden z.B. das Film Festival Cologne oder die Gamescom und diverse Musik-Festivals hier statt. Dass die legendäre „Lindenstraße“ nicht in München, sondern in Köln Bocklemünd lag, ist schon lange kein Geheimnis mehr.
Sport, Freizeit und Kultur
Insgesamt ist in Köln viel in Bewegung. In Sportvereinen oder an der renommierten Sporthochschule (mitunter auch liebevoll „Freizeituni“ genannt), auf den Poller Wiesen oder auf Radwegen am Rhein, im wunderschönen Zoo oder in einem der vielen Museen gilt: Wer Langeweile hat, ist selber schuld!
Auch mit Theater, Kunst und Musik sind vielerorts präsent. Lassen Sie sich von uns durch Köln begleiten. Ob auf den urigen Gassen der Altstadt und am mitunter südländisch anmutenden Rheinufer oder mitten in einem Brauhaus, einem der zentralen „Veedel“ oder gar hinter den Kulissen des Hauptbahnhofs: In jeder unserer Führungen bringen wir Ihnen die Vielfalt Kölns ein großes Stück näher.
