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Südstadtführung Köln - das Severinsviertel

Ein urkölsches „Veedel“ – das Severinsviertel in der Südstadt: Schon zur Zeit der Römer war die Hauptachse der Südstadt, die Severinstraße, die Ausfallstraße nach Rom – seitdem hat sich viel verändert, doch immer noch gehört die Südstadt zu Kölns beliebtesten Quartieren. Die Bewohner nennen ihr Viertel liebevoll „Vringsveedel“, nach dem zweiten Kölner Erzbischof St. Severin, dessen Reliquien heute in der gleichnamigen Kirche im Herzen des Viertels liegen. Hier im Vringsveedel hatte Giacomo Casanova eine heimliche Liebschaft an Karneval, der einzige Vogelmarkt Deutschland wurde hier abgehalten und der Bäckermeister Karl Berbuer dichtete seine bekannten Karnevalslieder. Der einzige Vogelmarkt Deutschland wurde hier regelmäßig in den Sommermonaten abgehalten, ursprünglich blühte hier während und nach dem 2. Weltkrieg auch der Schwarzmarkt.

Rund um die Severinstraße hat sich eine einzigartige Kneipenkultur gebildet. Das umgangssprachlich „Invalidendom“, genannte Brauhaus „Früh im Veedel“ und Kneipen wie "Out", "Spielplatz", "Mainzer Hof" und "Schmitze Lang" boten und bieten seit Jahrzehnten eine Plattform für die Comedy-, Kabarett- und Musikszene aus Köln. Hier sind viele Künstler großgeworden, Wolfgang Niedecken hat hier mit „BAP“ seine Karriere begonnen und auf der Severinstraße befand sich Trude Herrs Volksbühne. Lange Jahre war die Schokoladenfabrik „Stollwerck“ eine feste Größe im Kölner Wirtschaftsleben, ob es um die Produktion von Schokolade ging oder die größte Hausbesetzung Deutschlands in den 1970er Jahren. Bei dieser 1,5 stündigen Führung durch die Kölner Südstadt sehen Sie diese aus einer neuen Perspektive.

Trude Herr
Karl Berbuer
Schmitze Lang
Schmitz Backes

PREISBEISPIELE UND INFOS SÜDSTADTFÜHRUNG:

Die Südstadtführung dauert ca. 1,5 Stunden.

Preisbeispiele Gruppen (mit Wunschtermin):

  • 12 Personen 140 €
  • 25 Personen 180 €

Preis öffentliche Führung:

12€ / 8 € ermäßigt pro Person

Alle Preise sind Endpreise, das heißt die gesetzliche Mehrwertsteuer ist bereits enthalten. Die Führung beginnt an der Severinstorburg, Clodwigplatz und endet an der Severinskirche.

Die Elendskirche

Sankt Gregorius am Elend ist die einzige Kölner Kirche in Privatbesitz. Die Fassade trägt ein im Barock beliebtes Motiv, ein sogenanntes "memento mori", die Ermahnung an die Gläubigen, dass sie sterblich sind und sich auf ihr Leben im Jenseits vorbereiten sollen. Im Innern der Kirche sind drei spätbarocke Altäre erhalten geblieben. Der Name Elendskirche deutet auf einen alten Friedhof für Fremde, Ketzer, Knechte hin, die hier am Katharinengraben beerdigt wurden. Jacob de Groote setzte sich für die Elenden (abgeleitet von ali lenti - aus einem fernen Land) ein und ließ 1765 die Kirche errichten. Seine Familie wurde Ende des 16. Jahrhundertes in den Niederlanden von den Calvinisten verfolgt.

 

 

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