Made in Cologne Führung – bekannte und vergessene Kölner Marken

aufschlussreich, spannend und einzigartig

Werfen Sie einen Blick in die bunte Welt der bekannten und vergessenen Kölner Marken. In der Rheinmetropole waren und sind einige wirtschaftsgeschichtlich interessante Firmen ansässig, die international bekannte Produkte entwickelt und produziert haben. Auch die Stadt Köln selbst hat sich inzwischen mit dem Karneval, den zahlreichen Kölschsorten und seinem Wahrzeichen, dem Dom, als eigene Kölner Marke etabliert.

Infos und Preise

Made in Cologne Führung – bekannte und vergessene Kölner Marken
Dauer: 1,5 Stunden
Start: Bahnhofsvorplatz
Ende: Heumarkt
Gruppenpreis: bis 12 Teilnehmer: 165 € inkl. MwSt. Kostenfrei anfragen
Anfrage Gruppen
max. 20 TN
barrierefrei

Made in Cologne - Erfindungen vom Tonband bis zum Ottomotor
„En Kölle jemaht“ lautet das Motto dieser Tour, in der interessante Fakten und Insiderwissen preisgegeben werden. Wir informieren Sie über Stollwerck-Schokolade, Agrippina, Kölnisch Wasser, Bierbaum & Proenen, Klosterfrau und Farina. Nicht alle Produkte geben ihre Herkunft so offensichtlich preis, wie die hier gebauten Ford-Automobile. „Leicht bekömmlich muss es sein – wie die Overstolz vom Rhein“ – auch gelungene Werbekampagnen, dank derer der Name Kölns in die Welt hinaus getragen wurde, sind mit von der Partie.

"Alles kütt vum Ursprung us Kölle"
Erfahren Sie des Weiteren, warum beim Bau des neuen Marriott Hotels im Grundstein eine Afri-Cola und eine Bluna Flasche eingemauert wurden und was es mit dem Kölner Ei auf sich hat. Auch der Viertakt-Ottomotor und sogar die Wuppertaler Schwebebahn haben in Köln Ihren Ursprung. August Horch baute um 1900 in Ehrenfeld (Venloer Straße) seinen ersten Wagen, 1904 entstand daraus die Horch AG in Zwickau. Horch stritt sich mit dem Finanzvorstand und gründete die Horch GmbH, es kam zum Rechtsstreit um die Marke "Horch", schließlich übersetze ein Student das Wort Horch ins Lateinische: Audi - wieder ein Beispiel dafür, dass vieles vom Ursprung her aus Köln kommt.

KÖLNER MARKEN WERBESPRÜCHE

Für berühmte Kölner Marken wurde früher mit Werbesprüchen geworben. Heute klingen diese Sprüche eher kultig. Schenke von Herzen, doch was es auch sei: 4711 ist immer dabei. Leicht und bekömmlich muss es sein - wie die Overstolz vom Rhein. Sommer, Sonne, Weber Schiff - jedem Kölner ein Begriff Wenn es vorne zwickt und hinten beißt, nimm' Klosterfrau Melissengeist - nie war er so wertvoll wie heute

WIRTSCHAFTSGESCHICHTE KÖLNS

Entdecken Sie die interessante und vielseitige Wirtschaftsgeschichte der Stadt Köln und ihre Marken. Ludwig Erhard sagte: "Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts." Marie Clementine Martin aus Brüssel trat mit 17 Jahren ins Kloster Coesfeld ein. Durch die Säkularisierung (Enteignung der Kirchen- und Klosterbesitztümer) unter Napoleon wurde ihr Kloster aufgelöst und sie musste plötzlich für sich selbst sorgen. Sie stelle zunächst Tinkturen und Salben her, wofür sie wegen Quacksalberei angezeigt wurde. Bei der Schlacht von Waterloo kümmerte sie sich um verwundete Soldaten. 1826 kam sie nach Köln und produzierte in der Straße Am Domhof 19, Melissenwasser, Karmeliterwasser und Kölnisch Wasser. Später konzentrierte Sie sich auf das Melissenwasser. Heute wird der Klosterfrau Melissengeist von einem internationalen Pharmaunternehmen der Klosterfrau Healthcare Group hergestellt. Ende des 19. Jahrhunderts meldete der Kölner Ingenieur und Zuckerfabrikant Eugen Langen ein Patent für eine schwebende Hochbahn mit Personenwagen an. Die Idee stammte von einem Schwebebahn-System aus der Zuckerfabrik, welches für den Materialtransport verwendet wurde. Zusammen mit der Firma Siemens-Schuckert und der Waggonfabrik van der Zypen & Charlier entwickelte er in Köln-Mülheim eine Hängebahn für Personen. Jedoch hatte nur die Stadt Wuppertal (damals noch Elberfeld und Barmen) wegen der engen Tallage ein Interesse an der Schwebebahn. Heute ist die Wuppertaler Schwebebahn überall bekannt. In Dresden gab es später noch eine kleinere Version. Im 19. Jahrhundert wurde am Holzmarkt eine Fabrik zur Herstellung von Essenzen für Limonaden gegründet. Die Familie Karl Flach meldete 1931 die Marke Afri-Cola an und startete eine Marketingkampagne gegen den Großkonzern Coca-Cola.

Kurzinfo: Made in Cologne Führung – bekannte und vergessene Kölner Marken
Dauer: 1,5 Stunden
Start: Bahnhofsvorplatz
Ende: Heumarkt
Anfrage Gruppen
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