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Führung über den Eigelstein von Köln

Ein uriges Kölner Viertel - der Eigelstein - die nördliche Altstadt. Der Cardio Maximus, heute Hohe Straße, erstreckt sich Richtung Norden in den heutigen Eigelstein und bildet in der Verlängerung die römische Fernstraße, den Limesweg. Der Eigelstein wird im Westen durch das Ursulaviertel und im Osten durch das Kunibertsviertel begrenzt. In der Vergangenheit ein urkölsches Arbeiterviertel, zeigt der Eigelstein heute seine multikulturelle Seite. Möchten Sie wissen, wo in Köln die Kinder „Ditzje“ herkommen und wieso hierbei der Brunnen in der Kirche St. Kunibert eine große Rolle spielt? Kennen Sie Orgels Palm „Urjels Palm“ oder möchten Sie wissen, wer noch in Kölns berühmtester Straße „Unter Krahnenbäumen“ aufgewachsen ist?

Im urkölschen Viertel Eigelstein spazieren wir über ehemalige Kohlfelder „Kappesfelder“ und das einstige Rotlichtviertel mit Stavenhof-Passage. Die Prostituierten gaben den Schulkindern oft ein paar Mark für Süßigkeiten. In der Servasgasse wurde eine bahnbrechende Erfindung gemacht: der Viertaktmotor von Nicolaus August Otto beeinflusst bis heute die ganze Welt.
 Betrachten Sie ein Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns und lernen Sie das urige, kölsche Veedel mit seinem neuen, modernen, internationalen Flair kennen und lieben.

Eins der ältesten Brauhäuser Kölns der Kölsche Boor und das Weinhaus Vogel sind Institutionen auf dem Eigelstein.

Fassadenbild
Sankt Ursula
Kölsche Boor
Orgels Palm

PREISBEISPIELE UND INFOS EIGELSTEIN FÜHRUNG:

Die Eigelstein Führung dauert ca. 1,5 Stunden. Die Führung beginnt an der Eigelsteintorburg und endet später in Höhe der Stavenhofpassage.

Preisbeispiele Gruppen (mit Wunschtermin):

  • 12 Personen 140 €
  • 25 Personen 180 €

Preis öffentliche Führung:

12 € / 8 € ermäßigt pro Person

Alle Preise sind Endpreise, das heißt die gesetzliche Mehrwertsteuer ist bereits enthalten.

Der Straßenname Eigelstein

Noch heute steht an der Eigelsteintorburg das Wort "Adlerpforte", Ferdinand Franz Walraff hat zur Zeit der französischen Besatzung den Straßennamen mit "rue de l'aigle" übersetzt. Die Herkunft des Namens ist bis heute ungeklärt: da mit dem Wort "Stein" häufig die Ruinen von römischen Grabmälern bezeichnet wurden, geht man davon aus, dass sich hier der Überrest eines römischen Grabmals befand, welches ursprünglich mit einem Pinienzapfen gekrönt war. Dieser Pinienzapfen wurde wahrscheinlich als Frucht der Stieleiche, also Eichel, interpretiert, da Pinien in Köln unbekannt waren.

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